Ich freue mich, dass Sie meine Homepage besuchen! Hier finden Sie Informationen über meine politische Arbeit und über mich persönlich.
Als neu gewählter Abgeordneter des Landtages Brandenburg freue ich mich auf meine bevorstehende Arbeit für unsere Bürgerinnen und Bürger, unserem Land und meinen Wahlkreis Cottbus!
Wenn Sie Fragen, Anregungen oder Probleme haben, können Sie sich gern an mich wenden.
Beste Grüße
Ihr Jürgen Maresch

Cottbus: Für Jürgen Maresch ist es eine gelungene Wiedergeburt des Sommerfestes seiner Partei in Cottbus. Immer wieder habe ihn die Basis gedrängt, diese Tradition aufleben zu lassen, erzählt der seit Anfang des Jahres amtierende... mehr
Cottbus: Dem Leistungssportprojekt der Bundespolizei droht in Cottbus das Aus. Der Deutsche Olympische Sportbund (DOSB) hat dem Bundesinnenministerium (BMI) einen Standortwechsel nahegelegt. In Potsdam würden die Standortvorteile... mehr
Potsdam (dpa/bb) Beim Parken haben es behinderte Menschen in Berlin und Brandenburg leichter als in anderen Bundesländern. Sowohl Inhaber der blauen als auch orangefarbener Ausweise dürfen ihre Autos in beiden Ländern auf... mehr
Potsdam (dpa/bb) Das 2007 gestartete Programm «Job 4000» für behinderte Menschen ist in Brandenburg aus Sicht der Landesregierung bislang erfolgreich verlaufen. Die Ziele wurden zum Teil mehr als erfüllt, heißt es in einer... mehr

pśedsedaŕ/Vorsitzender: Harald Końcak/Harald Konzack
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Die Landesarbeitsgemeinschaft der Jugendkunstschulen und kulturpädagogischen Einrichtungen in Brandenburg e.V. initiierte ein Projekt “Unser Parlament aus TON“. Daran beteiligten sich elf Brandenburgische Kunstschulen. Entstanden ist das gesamte brandenburgische Landesparlament in Kleinformat. Eines von 92 Kindern und Jugendlichen hat sich konkret mit mir beschäftigt und mich aus Ton geformt und gestaltet. Ich persönlich finde diese Idee und die Umsetzung beispielgebend und ausgezeichnet. Persönlich darf ich sagen, dass ich mich gut getroffen fühle. Ich weiß nicht wer mich modelliert hat, trotzdem Danke und Anerkennung für diese Arbeit.
Die Würde des Menschen ist unantastbar. Sie zu achten und zu schützen ist Verpflichtung aller staatlichen Gewalt. Artikel 1 Abs. 1 GG

Ich gebe zu, dass mich diese Entscheidung des Bundesverwaltungsgerichtes überrascht hat. Ich halte die Entscheidung an sich für problematisch. Sie bringt mich persönlich in Bedrängnis.
Ich bin seit 1990 Bundesbeamter. Auf Grund meines Landtagsmandates, dass ich in einer demokratischen Wahl – direkt -errungen habe, bin ich derzeit unter Wegfall der Besoldung beurlaubt.
Ich habe mich zwanzig Jahre lang immer und immer wieder in meiner beruflichen Laufbahn und – so hoffe ich – in meinem persönlichen Leben für die freiheitliche – demokratische Grundordnung der Bundesrepublik Deutschland eingesetzt. Diese zu schützen habe ich einen Eid geschworen. Diesen Eid meine ich ernst.
Wie soll ich mich jetzt verhalten? Ich nehme zur Kenntnis, dass Richter des Bundesverwaltungsgerichts der Meinung sind, dass der Polizeibeamte Jürgen Maresch, derzeit Landtagsabgeordneter im Brandenburger Landtag für die Partei „Die Linke“ durch das Bundesamt für Verfassungsschutz offen zu beobachten ist.
Ich will deutlich herausstellen, dass ich mich immer für die freiheitliche – demokratische Grundordnung der Bundesrepublik Deutschland eingesetzt habe und dies auch weiter beabsichtige. Dies habe ich im Vorfeld meiner Wahl auch in einem Gespräch mit einem Beamten des Bundesamtes für Verfassungsschutz so dargestellt.
Meine Frage ist, ob ich nun als demokratisch gewählter Abgeordneter, nach Beendigung meines Mandates, nicht mehr in den Polizeidienst zurückkehren darf. Bin ich für den Polizeidienst des Bundes nicht mehr tragbar?
Gibt es Anlass an meiner Verfassungstreue zu zweifeln? Muss ich jetzt mein demokratisch errungenes Mandat zurückgeben?
All dies bewegt mich derzeit sehr. Ich habe niemals in der Zeit, in der ich dieser Partei angehöre, verfassungsfeindliche Tendenzen wahrgenommen. Ich bin zuweilen anderer Meinung als andere Parteimitglieder, was auch an meinem persönlichen Lebensweg liegen mag. Aber dies ist ja in jeder politischen Partei so.
Mich aber als potenziellen Verfassungsfeind hinzustellen ist schlicht und einfach grotesk.

Am 2. August 2010 besuchte der Sprecher für Stadtentwicklung,- Bau – und Wohnungspolitik der Fraktion der Linken im Brandenburger Landtag Axel Henschke unsere Stadt. Der Landespolitiker wurde vom heimischen Landtagsabgeordneten Jürgen Maresch begleitet. Wesentliches Ziel seines Besuches war die Darstellung des Stadtumbaus in Cottbus, seine Bilanz und ein Ausblick auf kommende Maßnahmen des Stadtumbaus in Cottbus.
Zunächst wurde in einem Gespräch mit der zuständigen Beigeordneten Marietta Tzschoppe , dem Geschäftsführer der GWC Cottbus, Herrn Dr. Kunze und weiteren Vertretern der Stadtverwaltung Cottbus die Bedeutung eines langfristigen und zielgenauen Stadtumbaukonzeptes für Cottbus dargestellt. Stadtumbau in Cottbus und in jeder anderen Stadt ist sehr viel mehr als Abriss und Neubau von Wohnungen bzw. Gestaltung von Infrastruktur. Stadtumbau orientiert sich auch immer an sozialen und kulturellen Ereignissen und wirkt in großer Breite auf eben diese.
Die dabei auftretenden Schwierigkeiten und die Erfolge im Stadtumbau in Cottbus wurden in dem interessanten Gespräch dargestellt. Insbesondere ist von Bedeutung, dass die GWC als städtische Tochter, bezahlbaren Wohnraum für sozial Schwächere vorhält und bereitstellt. Dies ist für eine Stadt wie Cottbus von enormer Bedeutung.
Im Anschluss an das Gespräch wurden die Stadtteile Sachsendorf/Madlow, Sprembereger Vorstadt, Schmellwitz und Sandow besucht. Hier erhielten die Politiker die Möglichkeit sich vor Ort ein Bild vom Stadtumbau zu machen. Dabei wurde festgestellt, dass Stadtumbau, seine Folgen und seine Wirkungen von Stadtteil zu Stadtteil unterschiedlichste Wirkungen entfalten können. So sind die Probleme und Lösungen beim Thema Stadtumbau im Stadtteil Sandow gänzlich anders als im Stadtteil Sachsendorf/Madlow.
Dies zu berücksichtigen und dies in seiner Unterschiedlichkeit dann zu einem einheitlichen Stadtumbaukonzept zu entwickeln ist die besondere Herausforderung. Der Faktor einer älter werdenden Gesellschaft und der Ansprüche und Notwendigkeiten daraus auf das Wohnumfeld, auf die Wohnungen an sich wirken in allen Stadtteilen und wird zukünftig mehr Berücksichtigung finden müssen. Dabei junge Menschen und Familien mit einzubeziehen und das Zusammenleben aller Bevölkerungsgruppen harmonisch zu gestalten, ist die größte Herausforderung auf dem Gebiet des Stadtumbaus in Cottbus.

zur Diskussion um den Offenen Brief sorbischer Kulturschaffender an die Stiftung für das sorbische Volk erklären die minderheitenpolitischen Sprecher der Fraktionen DIE LINKE im Landtag Brandenburg und im Sächsischen Landtag Jürgen Maresch und Heiko Kosel:
Die Strukturdebatte zur Zukunft der sorbische Sprach- und Kulturförderung steckt offensichtlich in erheblichen Schwierigkeiten. Nachdrücklich lehnen sorbische Kulturschaffende als Unterzeichner des Offenen Briefes an die Stiftung für das sorbische Volk die geplante Kultur-GmbH ab. Dies sollten die Verantwortungsträger in der Stiftung sehr ernst nehmen.
Die bisherige Vorgehensweise in Sachen Kultur-GmbH scheint in Teilen ähnlich mangelhaft, wie die gesamten, seit 2008 laufenden Planungen zur Struktur der von der Stiftung geförderten Einrichtungen: überhastetes Handeln, politischer Druck der Geldgeber, der auf bloße Mittelreduzierung abzielt, zeitliche beengende Zielvorgaben der Stiftungsverwaltung an die beteiligten Arbeitsgruppen und Vorgaben, die der sorbischen wie der gesamten kulturellen Öffentlichkeit der Lausitz erst gar nicht zur Kenntnis gegeben werden. Insbesondere diese mangelnde Transparenz und die schleppende Einbeziehung der Betroffenen werden mehr und mehr zur Gefahr für die zur Verbesserung der sorbischen Sprach- und Kulturförderung nötige Reformdebatte.
Bezüglich des aktuellen Streits um die sog. Kultur-GmbH kommt verschärfend hinzu, dass auf der mittleren Ebene das Konstrukt Kultur-GmbH aus dem Boden gestampft würde, ohne die davon betroffenen sorbischen Kultureinrichtungen aufgrund der noch ausstehenden Ergebnisse der jeweiligen Facharbeitsgruppen im kulturpolitischen Sinne weiter zu profilieren. Und ohne dass die oberste Ebene als zukünftige Interessensvertretung des sorbischen Volkes - z. B. durch Errichtung einer Körperschaft des öffentlichen Rechts – verbindlich aufgestellt wäre.
Es nimmt angesichts dieser Tatsachen nicht wunder, dass sorbische Kulturschaffende, die sich mit ganzem Herzen der Förderung der sorbischen Kunst verschrieben haben, aufbegehren. Die Diskussion über die weitere Gestaltung der sorbischen Kulturlandschaft ist klar in Schieflage geraten. Eilfertig wird über Reformen diskutiert, ohne deren Zweck, Ziel und Auswirkung zu hinterfragen. Gradmesser für Veränderungen in sorbischen Einrichtungen aber kann nur ein Zugewinn an künstlerischer Wirksamkeit und damit eine Stärkung der sorbischen Sprach- und Kulturförderung sein. Angesichts der bereits sichtbaren Bedrohung der Existenz sorbischer Kultureinrichtungen muss das weitere Vorgehen umgehend mit den Betroffenen beraten werden. Ein „Weiter so!“ über deren Köpfe hinweg, darf es nicht geben!

Liebe Bürgerinnen und Bürger
die Ferienzeit hat begonnen und sicher werden auch sie alle allein oder mit ihren Angehörigen ihren Urlaub antreten bzw. dies getan haben. Ich hoffe und wünsche Ihnen allen, dass sie in diesen Tagen Erholung im wahrsten Sinne des Wortes finden können. Ich wünsche Ihnen von ganzen Herzen, dass sie Kraft tanken für die Aufgaben die vor ihnen liegen.
Ich selbst werde mit meiner Familie die Urlaubstage im August an der Ostsee verbringen. Auf diese Tage freue ich mich schon sehr. Ich hoffe auch wieder mal ein Buch lesen zu können. Schon seit einer Weile habe ich mir vorgenommen ein Buch über den amerikanischen Bürgerkrieg zu lesen.
Lassen sie mich meine Grüße an Sie mit einem Gedicht über den Sommer von Johann Wolfgang von Goethe beenden.
Ihr Jürgen Maresch
Sommer
Der Sommer folgt. Es wachsen Tag und Hitze,
und von den Auen dränget uns die Glut;
doch dort am Wasserfall, am Felsensitze
erquickt ein Trunk, erfrischt ein Wort das Blut.
Der Donner rollt, schon kreuzen sich die Blitze,
die Höhle wölbt sich auf zur sichern Hut,
dem Tosen nach kracht schnell ein knatternd Schmettern;
doch Liebe lächelt unter Sturm und Wettern.

Von der Öffentlichkeit bisher weitgehend unbemerkt soll im bevorstehenden Rundfunkänderungsstaatsvertrag ein massiver Angriff auf die Nachteilsausgleiche für Menschen mit Behinderung realisiert werden. Nach dem neuen Vertrag soll die bisher geltende Rundfunkgebührenbefreiung für Menschen mit Behinderungen abgeschafft werden.
Menschen die aufgrund ihrer Behinderung nicht an öffentlichen kulturellen Veranstaltungen und Angebote teilnehmen können soll durch den Ausgleich die Möglichkeit geben werden, am gesellschaftlichen Leben teilzunehmen.
Bislang befreit von den Rundfunkgebühren sind zum Beispiel blinde und hörgeschädigte Menschen und Menschen mit einer Behinderung, deren Grad der Behinderung wenigstens 80 Prozent beträgt und die wegen ihrer Behinderung nicht an öffentlichen Veranstaltungen ständig teilnehmen können.
Die Betroffenen sollen, sofern sie finanziell leistungsfähig sind, zum 01. Januar 2013 erstmalig mit einer Gebührenpflicht in Höhe von 5,99 Euro im Monat belastet werden. Auch gemeinnützige Einrichtungen für Behinderte und der Jugend- und Altenpflege würde dies betreffen.
Die geplante Neuregelung der Rundfunkgebührenabgabe bedeutet eine klare Schlechterstellung für die betroffenen Menschen mit Behinderungen. Die bisherige Befreiung von den Gebühren stellte einen behinderungsspezifischen Nachteilsausgleich dar. Dieser Nachteilsausgleich war bisher nicht an das Kriterium der finanziellen Leistungsfähigkeit geknüpft.
Ich fordere mit Nachdruck, dass die Pläne zur Abschaffung der Rundfunkgebührenbefreiung für Menschen mit Behinderung umgehend fallen gelassen werden.
Im Koalitionsvertrag von LINKE und SPD wurde der Einstieg in den öffentlich geförderten Beschäftigungssektor im Land Brandenburg vereinbart. Heute tritt die Förderrichtlinie des Projekts „Arbeit für Brandenburg“ in Kraft. Gefördert werden vorrangig ältere Langzeitarbeitslose über 50 Jahre, die bereits länger als drei Jahre arbeitslos sind. Ausnahmen sind möglich. Lediglich Personen unter 25 Jahre können mit diesem Projekt nicht gefördert werden.
Die Existenz sichernde Entlohnung liegt bei einem Bruttostundenlohn von mindestens 7,50 Euro. Liegt der ortsübliche Tariflohn höher, ist auch ein höherer Satz möglich. Die Arbeitszeit richtet sich nach der jeweiligen Integrationsfähigkeit des Stelleninhabers und liegt bei 30 bis 40 Wochenstunden.
Eine Stelle wird zunächst für ein Jahr bewilligt und kann für ein weiteres Jahr verlängert werden. Eine dreijährige Förderung ist möglich, wenn der Stelleninhaber damit den Übergang in die Rente erreicht.
Anträge auf Förderung können Landkreise, kreisfreie Städte sowie überregional tätige Vereine und Verbände stellen. Arbeitgeber können neben Kreisen, Städten, Gemeinden, Ämtern auch Verbände, Vereine und Arbeitsfördergesellschaften sein. Zu beantragen sind die Fördermittel bei der Landesagentur für Struktur und Arbeit.
Langzeitarbeitslose, die an einem öffentlich geförderten Beschäftigungsverhältnis im Rahmen des Projektes „Arbeit für Brandenburg“ interessiert sind, wenden sich am besten an ihren Fallmanager im Jobcenter der ARGE Cottbus. Der Eintritt in ein öffentlich gefördertes Beschäftigungsverhältnis des neuen Förderprogramms ist bis zum 31. Dezember 2014 möglich.
Finanziert wird „Arbeit für Brandenburg“ durch die Bündelung bestehender Instrumente von Bund, Land und Kommunen. Von der Bundesagentur für Arbeit kommen zwischen 900 und 1300 Euro je nach Qualifikation des Stelleninhabers. Das Land Brandenburg hat als Anreiz und Entlastung für die Kommunen bzw. Träger der Maßnahmen seinen Zuschlag von ursprünglich geplanten 200 auf 250 Euro erhöht. Die Kommunen oder Landkreise sollen im Schnitt 135 Euro beisteuern. Das ist in der Regel die Summe der eingesparten Kosten der Unterkunft. Auch Vereine oder Verbände können Träger der Maßnahme sein. In diesem Fall wird auch von ihnen ein Beitrag in dieser Höhe erwartet.
Ich hoffe, dass die Stadt Cottbus sowie Cottbuser Vereine und Verbände vom Förderprogramm „Arbeit für Brandenburg“ intensiv Gebrauch machen, um Langzeitarbeitslosen eine Existenz sichernde Beschäftigung zu ermöglichen.
8. Sorbentag in Raddusch fordert mehr Rechte für sorbisches Volk in Brandenburg und Sachsen
Der 8. Sorbentag ist der erste gemeinsame Termin der Landtagsfraktionen der LINKEN aus Brandenburg und Sachsen seit Amtsantritt der rot-roten Landesregierung in Potsdam. Als Vertreterin des Kabinetts hat Finanzstaatssekretärin Daniela Trochowski (DIE LINKE) am Sorbentag in der Slawenburg Raddusch(Vetschau/Spreewald) teilgenommen. Neben den minderheitenpolitischen Sprechern der Fraktionen Jürgen Maresch (Brandenburg) und Heiko Kosel (Sachsen) beschäftigten sich die Brandenburger Fraktionsvorsitzende Kerstin Kaiser, der Parlamentarische Geschäftführer in Sachsen, Klaus Tischendorf, seine Fraktionskollegin aus der Lausitz, Kathrin Kagelmann und die bildungspolitische Sprecherin Cornelia Falken mit dem sorbischen Bildungswesen und Wegen zu mehr demokratischen Rechten für das sorbische Volk. An der Spitze zahlreicher Persönlichkeiten des sorbischen Lebens, darunter die Mitglieder des Brandenburger Sorbenrates Angela Schurmann und Ratsvorsitzender Harald Konzack, sowie die Vorsitzende des Rates der Stiftung für das sorbische Volk, Helene Theurich, war Jan Nuck, Vorsitzender der Domowina.
Zu Beginn der Veranstaltung gab der Kulturwissenschaftler Martin Walde vom Sorbischen Institut mit einem Referat zu seinem Buch „Wie man seine Sprache hassen lernt“ einen Einblick in Erfahrungen mit Diskriminierung und die sozialpsychologischen Folgen, die sich vor allem in einer Ablehnung der eigenen Muttersprache manifestieren.
Finanzstaatssekretärin Daniela Trochowski, auch Mitglied im Rat der Stiftung für das sorbische Volk zeigte sich von den genannten Beispielen betroffen und hob hervor, dass es neben einer entsprechenden Finanzausstattung darum gehe, „Kultur, Sprache und Siedlungsgebiete zu pflegen und zu schützen“.
Jürgen Maresch: „Wir haben erreicht, dass der Vorsitzende des Rates für sorbische Angelegenheit einmal im Jahr das Wort vor dem ganzen Parlament ergreifen kann. Es ist eigentlich lächerlich, dass wir darum kämpfen müssen, dass vor dem Landtag auch die sorbische Fahne hängt. Und aus eigener Erfahrung weiß ich, dass sich der Charakter des Niedersorbischen Gymnasiums Cottbus zunehmend verliert und dort immer mehr deutsch gesprochen wird. Hier besteht dringender bildungspolitischer Handlungsbedarf!“
Domowina-Vorsitzender Jan Nuck sagt dazu: „Wir müssen die Wertschätzung der sorbischen Sprache erhöhen, haben aber leider keinen Einfluss auf das Bildungswesen. Die Politik macht Gesetze und Ausführungsbestimmungen, wir werden zwar immer wieder zu Gesprächen eingeladen, können aber nicht mitbestimmen. Hätten Sorben am Niedersorbischen Gymnasium etwas zu sagen, hätte es diese verheerende Entwicklung nicht gegeben. Für Räckelwitz entscheidet Sachsens Kultusministerium ohne Konsultation mit Vertretern der Sorben, dass die 8. Klasse an der Mittelschule nicht zugelassen wird – so darf man nicht mit uns umgehen!“ Cornelia Falken sagte eine politische Intervention ihrer Fraktion zu, auch deshalb weil in den veröffentlichten Listen des Ministeriums zur Nichtzulassung von Klassen Räckelwitz gar nicht erwähnt worden ist.
Heiko Kosel stellte den Entwurf seiner Fraktion eines „Gesetzes zur Sicherung der Rechte der Sorben im Freistaat Sachsen“ vor, dem zufolge die Mitglieder des Sorben-Rates künftig auf der Hauptversammlung des Sorben-Dachverbandes Domowina bestimmt werden. Perspektivisch hält Kosel ein Wiederaufleben der Anfang der 90-er Jahre verworfenen Idee für vorstellbar, dass die ethnische Minderheit das Recht hat, parallel zur Landtagswahl ihre(n) Repräsentanten für das Parlament zu wählen.
Kerstin Kaiser macht sich im Ergebnis der Debatte für zwei von den Sorben direkt zu wählende Abgeordnete in jedem der beiden Landtage stark – ein Modell, das Domowina-Vorsitzender Nuck am Beispiel Sloweniens vorgestellt hatte: „Die Sorben sollten ihre Interessen endlich selbst auch in der Landespolitik vertreten können. Wir werden weiterhin verlässliche Partner/innen der Sorben sein – gerade auch in ihrem Ringen um mehr Selbstbestimmung in Bildungs- und Kulturfragen.“
Zur Durchführung von behindertenpolitischen Regionalkonferenzen der Landesregierung erklärt der Sprecher für Menschen mit Behinderungen Jürgen Maresch:
Unter diesem Motto finden von Juni bis September dieses Jahres fünf behinderten-politische Regionalkonferenzen zur gemeinsamen Umsetzung der UN-Konvention über die Rechte von Menschen mit Behinderungen im Land statt. Ziel ist die Mitwirkung von Menschen mit Handicap und ihrer Angehörigen an Gesetzvorhaben der Landesregierung und das gemeinsame Bestreben, der inklusive Gesellschaft als Leitbild auch durch Gesetze näher zu kommen.
Mir ist dabei der Dialog mit Betroffenen, deren Angehörigen, Betroffenenvertretern aus Verbänden und Vereinen sowie Interessierten besonders wichtig. Denn die Landesregierung und auch ich als Abgeordneter wollen dieser großen Gruppe von betroffenen
Menschen mit unserer Politik weiterhelfen und ihnen vor der Präsentation von Gesetzvorhaben unsere Aufmerksamkeit geben. Die bestimmenden Sachthemen in diesen Diskussionsforen werden Inklusive Bildung, Barrierefreiheit und die geplante Novelle des Landesgesetzes zur Gleichstellung der Menschen mit Behinderungen sein. Am Ende dieses Diskussionsprozesses erwarte ich einen Gesetzentwurf der Landesregierung, der die bestehenden Probleme der Menschen mit Handicap aufgreift und neue Perspektiven bietet.
An die Betroffenen appelliere ich, sich unbedingt an den Konferenzen zu beteiligen. Wir wollen mit allen Betroffenen in Brandenburg in einen Austausch treten. Dazu brauchen wir unbedingt die Sichtweise und die Schilderungen der betroffenen Menschen und ihrer Familienangehörigen.
Die Konferenzen finden statt am:
- 28.06.2010 in Eberswalde (Paul Wunderlich Haus) für die Region Uckermark/ Barnim
- 05.07.2010 in Hennigsdorf (Stadtklubhaus) für die Region Prignitz/ Oberhavel
- 30.08.2010 in Brandenburg a.d.H. (Rathaus) für die Region Havelland/ Fläming
- 13.09.2010 in Frankfurt/Oder (noch offen) für die Region Oderland/ Spree
- 20.09.2010 in Cottbus (Bauhausschule) für die Region Lausitz/Spreewald
In den Räumlichkeiten der Cottbuser Kreisgeschäftsstelle DIE LINKE. Lausitz werden in der Zeit vom 28.05. bis 31.08 die Werke der beiden Fotografie-Künstlerinnen Anne-Maria Butze und Romy Winkler ausgestellt. Die gemeinsame Ausstellung zeigt hauptsächlich Fotografien aus dem Bereich Natur. Eröffnet wurde die Ausstellung am 28.05.2010 mit den beiden Künstlerinnen und unserem Cottbuser Landtagsabgeordneten Jürgen Maresch, der diese Ausstellung ermöglichte.
Anne-Maria Butze wurde 1989 in Berlin/ Pankow geboren und interessierte sich bereits im jungen Alter für die Fotografie. Am Anfang fotografierte sie nur mit einer Rollfilmkamera, worauf später eine digitale Kompaktkamera folgte. Derzeit legt sie bei Ihren Motiven Ihr Augenmerk auf Naturfotografien.
Romy Winkler wurde 1989 in Cottbus geboren und fand in Ihrem 14. Lebensjahr mit einer kleinen Kompaktkamera in die Welt der Fotografie. Nach anfänglichen privaten Aufnahmen und fotografische Abstecher in viele interessante Gebieten, stieg sie vor 3 Jahren professionell in die Portraitfotografie ein.

Zum heutigen Europäischen Protesttag zur Gleichstellung von Menschen mit Behinderungen erklärt der Landtagsabgeordnete der Linken im Brandenburger Landtag und Sprecher für Menschen mit Behinderungen Jürgen Maresch:
Auch in diesem Jahr wird der 5. Mai als Europäischer Protesttag zur Gleichstellung von Menschen mit Behinderungen begangen. Betroffene, ihre Familienangehörigen und engagierte Bürgerinnen und Bürger bringen ihre Forderungen zum Ausdruck. Berechtigte Hoffnungen verbinden sich mit der raschen Umsetzung der UN-Konvention für behinderte Menschen.
Ich erlebe den diesjährigen Protesttag als Mitglied einer Regierungsfraktion. Ich weiss auch aus diesem Blickwinkel noch um die vorhandenen Mängel und Defizite im Hinblick auf die Gleichstellung. Deshalb möchte ich vor allem der Sicht der betroffenen Menschen ein viel grösseres Gewicht geben. Es muss endlich Schluss damit sein, dass in vielen Fällen über die Köpfe der Betroffenen entschieden wird. Wir alle müssen mit ihnen reden, nicht über sie. Die Landesregierung wird das Landesgleichstellungsgesetz für behinderte Menschen überarbeiten. Sie wird dazu vor Ort Regionalkonferenzen veranstalten. Das ist ein guter Anfang - nicht mehr, aber auch nicht weniger.
In Brandenburg gibt es fast 400.000 Menschen mit einer Behinderung, davon etwa 286.000 Schwerbehinderte (Grad der Behinderung ab 50). Die UN-Konvention über die Rechte von Menschen mit Behinderungen setzt konkrete Ziele wie Barrierefreiheit, Teilhabe am Arbeitsleben, Inklusiver Sozialraum, Wohnen und Bildung, vor allem aber auch verbesserte Möglichkeiten der Mitgestaltung und Teilhabe an Entscheidungsprozessen. Ihre Umsetzung erfordert enorme Anstrengungen, auch eine Menge Geld. Aber sie ist notwendig. Legen wir gemeinsam mit den behinderten Menschen und mit ihren Angehörigen konkrete Schritte fest und lassen wir uns daran messen.

Liebe Bürgerinnen und Bürger,
als ein Kind der DDR verbindet sich für mich mit dem 1. Mai immer ein feierlicher Umzug in meiner damaligen Kreisstadt Torgau, viele feierliche Reden und natürlich Schulfrei.
Als Kind sieht man das wohl so. Natürlich war mir nicht bewusst, was der 1. Mai im eigentlichen Sinne für ein Tag war. Die von mir angesprochenen Feierlichkeiten erstarrten dann meiner persönlichen Meinung nach immer mehr in Rituale. Man demonstrierte zum 1. Mai eben.
Aber was bedeutet der 1. Mai für mich heute?
Ich nehme mir jetzt also den Platz, kurz an die amerikanischen Gewerkschafter Ende des 19. Jahrhunderts zu erinnern, die vor allem für eine Arbeitszeitverkürzung auf 8 Stunden am Tag kämpften. Im Jahr 1890 versammelten sie sich mit Gewerkschaften aus anderen Industrienationen in Paris zu einem internationalen Kongress auf dem der 01.05.1890 als Tag der internationalen Kundgebung im Kampf für Arbeitnehmerrechte vereinbart wurde. Erfolgreich waren die Demonstrationen durch ihre hohe Beteiligung und den Druck auf die Industriellen, durch Stärkung der sozialdemokratisch geprägten Parteien.
Wir feiern im Jahr 2010 den 120. Jahrestag dieser ersten internationalen Kundgebung.
Die Ziele sind ähnlich geblieben, die Beteiligung und öffentliche Wahrnehmung hat sich aber deutlich geändert. Gefühlt wird die Beteiligung und das Bewusstsein dieses Tages immer geringer. An der sich positiv entwickelten Arbeitssituation kann es wahrlich nicht liegen. Es fühlt sich auf der Straße eher wie die Resignation vor „großer Politik“ und restriktiven Arbeitgebern an. Nicht zu vergessen ist, dass vor allem junge Menschen kaum noch in Gewerkschaften aktiv sind oder sich für bessere Arbeitsbedingungen einbringen. Wir als die linke Partei in Deutschland haben die Verantwortung für eine gerechtere Arbeitswelt zu sorgen. Es geht dabei um die Verhinderung prekärer Beschäftigung, die Einschränkung von Leiharbeit und Minijobs. Es geht darum, dass man von seiner Hände Arbeit auch vernünftig leben kann. Es geht überhaupt darum Arbeit zu haben.
Auch die Probleme vieler junger Menschen müssen ins Blicklicht der Öffentlichkeit gerückt werden. Hier meine ich vor allem befristete Beschäftigungsverhältnisse oder unbezahlte Praktika nach der Berufsausbildung oder dem Studium. Gerechtere Beschäftigung geht nicht ohne einen Staat, weil das Interesse der freien Wirtschaft am Gemeinwohl nicht allzu groß ausgeprägt ist. Eine Gesellschaft, in der die Wirtschaft aber tun und lassen kann, was sie dank erfolgreicher Lobbyarbeit will und für richtig hält, zerfällt in Arm und Reich.
Wir alle befinden uns in einer dramatischen Wirtschafts- und Finanzkrise. Es wurde eben nicht reguliert. Ergebnis der Krise: Die, die diese Krise zu verantworten haben bekommen Abfindungen und Bonuszahlungen. Die Zeche zahlt der „kleine“ Mann/ Frau. Aufgabe der Linken sollte es sein, in der Gesellschaft eine Gegenkraft zur schwarz-gelben Politik im Bund vorzubereiten und sozialen Einschnitten und Ungerechtigkeiten zu trotzen. Gemeinsam mit den jeweiligen Gewerkschaften.
Diese Aufgabe müssen wir als Linke auch in den jetzigen Regierungen in Brandenburg und Berlin realisieren. Das ist manchmal sehr, sehr schwer. Wir müssen Kompromisse schließen die mitunter weh tun, kaum auszuhalten sind. Aber was wären die Alternativen?
Die Linken sind das soziale Gewissen. Wieder – gemeinsam mit den Gewerkschaften. Die Linken müssen es auch sein. Sie sind die einzig echte Friedenspartei. Die Linken müssen es auch sein.
Vom 1. Mai geht Kraft aus, eine Bewegung, die dem Ziel , der Erneuerung einer großen sozialen Bewegung Raum gibt. Der 1. Mai ist so viel mehr als bloßes Ritual. Bei der heutigen Politik dieser Bundesregierung wird es allemal notwendiger denn je ihn machtvoll zu begehen.
Darum also lassen Sie dies uns zusammen mit den Gewerkschaften tun.
Sie finden mich am 1. Mai mit einem Stand bei der Demonstration des DGB in Cottbus. Vielleicht sehen wir uns.
Ihr Jürgen Maresch
Jürgen Maresch ist neuer Präsident der Verkehrswacht des Landes Brandenburg. Der 44-jährige Polizist und Landtagsabgeordnete der Linkspartei wurde am Samstag auf der Jahreshauptversammlung der Organisation gewählt. Er ist Nachfolger von Anita Tack, die acht Jahre lang an der Spitze des Verbandes stand. Die Politikerin der Linken ist seit Herbst vergangenen Jahres Ministerin für Umwelt, Gesundheit und Verbraucherschutz in der rot- roten Koalition von Ministerpräsident Matthias Platzeck (SPD).
Die gut 40 stimmberechtigten Versammlungsteilnehmer empfahlen, den Modellversuch „Begleitetes Fahren ab 17“ dauerhaft in Bundesrecht zu überführen und das Zugangsalter von 16 Jahren für den Mopedführerschein beizubehalten. Seit ihrer Gründung 1991 arbeitet die Landesverkehrswacht erklärtermaßen für mehr Sicherheit und weniger Unfälle auf den Straßen. Für sie sind nach eigenen Angaben rund 670 Ehrenamtliche tätig. Mit ihren Aktionen und Veranstaltungen erreiche sie jährlich rund 250 000 Menschen. Quelle MOZ , Bildzeitung, Die Welt etc.

Liebe Bürgerinnen und Bürger,
die Osterzeit nimmt nun alle bereits sehr in Ihren Bann und auch ich kann mich dieser nicht entziehen. Das Osterfest ist im eigentlichen Sinne ein christliches Fest und so feiere ich es auch. Dies ist natürlich und verständlich, da ich evangelischen Glaubens bin. Vom Osterfest geht eine friedliche und auch besinnliche Ermahnung an alle Menschen auf dieser Erde.
Ich will nicht über große Weltpolitik schreiben, die landesspezifische bzw. die Politik in Cottbus an sich ist ja auch bedeutend. Vor kurzem habe ich mich in Cottbus mit der Initiative „Pro Tram“ getroffen. In einem längeren Gedankenaustausch haben wir zusammen unsere Meinungen zur Straßenbahn in Cottbus dargelegt Es war ein inspirierendes und zumindest für mich auch lehrreiches Gespräch.
Besonders geärgert hat mich in den letzten Tagen die Tatsche, dass der Cottbuser Bahnhof immer noch ein in wesentlichen Teilen unfreundlicher Bahnhof für Menschen mit Behinderung ist. Es ist für mich nur noch verwunderlich wie schräg seitens der DB AG argumentiert wird. Nun wird darauf verwiesen, dass beim Neubau des Bahnhofes die Belange der Menschen mit Behinderung berücksichtigt werden. Dies ist ein schlechter Witz. Menschen mit Behinderung sind ein Teil dieser Gesellschaft und sollen gleichberechtigt an derselben teilhaben. Das muss ihnen jedoch auch ermöglicht werden. Insoweit geht es hier nicht um Almosen sondern um Menschenrechte. Dies sollte auch die DB AG erkennen.
Ich wünsche allen Bürgerinnen und Bürgern ein gesegnetes und friedliches Osterfest. Dies zu verbringen in Ruhe und Erinnerung und sich damit für die täglichen Mühen zu ertüchtigen, ist wohl das vornehmste Ziel. Viele Menschen werden in den Osterferien mit den Angehörigen verreisen und Ruhe und Kraft tanken wollen. Ich wünsche Ihnen alle, dass dies gelingen möge.
Ihr Jürgen Maresch

Zur Umsetzung der „UN-Konvention über die Rechte behinderter Menschen“ debattierte der Landtag Brandenburg Ende Februar über den Fahrplan, wie für die Betroffenen die allgemeinen Menschen- und Grundfreiheiten gefördert, geschützt und gewährleistet werden können . Dabei ist die Gewährleitung der gleichberechtigten Teilhabe am alltäglichen Leben für die Betroffenen der Grundkonsens bei allen zu treffenden Maßnahmen.
Am 26. März 2009 wurde die Konvention in Deutschland zu innerstaatlichem Recht. Damit werden allgemeine Menschen- und Grundrechte der Bundesrepublik explizit auch für Menschen mit Behinderung als rechtlich bindend erklärt. Da die „umfassende Gleichstellung und Teilhabe behinderter Menschen in allen Bereichen der Gesellschaft“ sichergestellt werden muss und dies bundes-, landes und kommunalpolitische Maßnahmen erfordert, behandelte die Landtagssitzung einen Entschließungsantrag der rot-roten Koalition, wie zu verfahren wäre.
Aus meiner persönlichen Perspektive sehe ich natürlich noch zahlreiche Mängel und Probleme, die es mit der Gleichstellung behinderter Menschen gibt. Gerade im europäischen Vergleich liegt Deutschland in der Umsetzung allgemeiner Gleichbehandlungsgrundsätze zurück.
Ein Beispiel für den Reformbedarf der Förderung behinderter Menschen ist die Bildung. Die UN-Konvention verpflichtet Deutschland inklusive Bildung als Leitbild für den Umgang mit behinderten Kindern ernst zu nehmen und umzusetzen. Das Interesse vieler Eltern, eine Förderschulstruktur für ihre Kinder aufrechtzuerhalten, weil sie dort in der Regel gut gefördert werden und daneben das „Normalsystem“ eine derartige Förderung wohl nicht ermöglicht, zeigt die Schwierigkeit im Umgang mit deren voller Einbindung. Idealerweise und als Ziel für die nächsten Jahre steht die Inklusion aller Menschen mit Behinderung im Bildungsbereich, die bestmögliche Förderung im „normalen“ Schulsystem.
Schon dieses eine Beispiel zeigt die Schwierigkeit, den betroffenen Menschen die vollständige Teilhabe zu ermöglichen, auch wenn vieles heute für ihre Eltern gut und gangbar erscheint. Wichtig ist aber, dass die Maßnahmen, die getroffen werden, in Abstimmung und nach Beratung mit Betroffenen erfolgen und nicht an ihnen vorbei.
Insgesamt ist die UN-Konvention ein wichtiger Impuls für die Politik dieses Landes, die gleichberechtigte Teilhabe aller Betroffenen und ihrer Angehörigen im alltäglichen Leben zu ermöglichen.
Streitpunkt der Landtagssitzung war teilweise die Auslegung der Konvention. Dabei ging es um den Zeit- und Aktionsrahmen, die der Landtag der Landesregierung bei der fälligen Novellierung des Behindertengleichstellungsgesetzes vorgab. Mit den Stimmen der rot-roten Regierungskoalition setzte das Parlament das Stichdatum des 30.06.2011 für den Gesetzentwurf und legte unter anderem die Schwerpunkte Inklusive Bildung, Barrierefreiheit und Teilhabe am Arbeitsleben für ein Maßnahmenpaket für Menschen mit Behinderungen fest. Ein besonderes Augenmaß liegt auf der Einbeziehung von behinderten Menschen und ihren Interessenvertretungen bei der Erarbeitung des Maßnahmenpaketes.
Der Weg der sorgfältigen Erarbeitung eines tragfähigen Konzeptes und praktikablen Lösungen kann lang sein, man darf ihn aber nicht verlassen, nur der schnellen Ergebnisse wegen. Klar aber muss allen Beteiligten und vor allem der Politik eins sein: Die unter allen Umständen zu realisierende gleichberechtigte Teilhabe von Menschen mit Behinderung und ihrer Angehörigen am alltäglichen Leben kostet Geld. Diese Tatsache darf nicht dazu führen, dass die Umsetzung der Konvention stockt bzw. ins Stocken gerät. Hier geht es um Menschenrechte. Eine Gesellschaft die den Schwächsten nicht hilft und ihnen beisteht, obwohl sie es könnte, ist moralisch am Ende. Dazu darf es niemals kommen. von Jürgen Maresch
Ja – ich bin ein Mann.
Die Frage ist zu stellen, ob ein Mann etwas zum Internationalen Frauentag sagen darf. Natürlich darf er das – zumindest denke ich das.
Allen Frauen wünsche ich anlässlich des Internationalen Frauentages alles Gute.
Der Internationale Frauentag blickt auf eine sehr lange Tradition zurück. Wesentliche Grundlage für seine Entstehung war der Kampf um Gleichberechtigung und das Wahlrecht für Frauen. Initiiert wurde dieser Tag durch Clara Zetkin. Durch Beschluss der 2. Kommunistischen Frauenkonferenz 1921 erfolgte die Festlegung, dass der Internationale Frauentag am 8. März begangen wird. Seitdem ist viel Zeit ins Land gegangen. Ich erinnere mich an meine Jugend. Da wurden am 8. März die Frauen bedient, sie standen an diesem Tag im Vordergrund. Aber – und das gilt ja genauso heute. Wieso nur an diesen Tag? Eigentlich sollte immer Internationaler Frauentag sein. Für mich bedeutet Internationaler Frauentag auch, zurückzublicken. Was wurde bereits erreicht? Was gilt es noch zu erreichen?
Ich bin grundsätzlich kein Freund von platten Aussagen, wie, dass Frauen auch noch heute beständig benachteiligt werden. Wir alle wissen, dass dies in großen Teilen unseres Lebens so nicht mehr stimmt. Natürlich gibt es noch viel zu verbessern. Grundsätzlich ist festzuhalten, dass es keine Ungleichbehandlung gegenüber Männern geben darf. Frauen sollen also zum Beispiel genauso viel verdienen können wie Männer.
Aber – als Mann sei mir das gestattet. Ich sehe auch Verwerfungen. Es darf nicht passieren, dass Frauen einseitig bevorzugt werden, weil sie Frauen sind. Denn damit wird das Ziel des Internationalen Frauentags einfach ins Gegenteil verkehrt. Damit werden Frauen herabgesetzt. Entscheidend darf niemals das Geschlecht sein, sondern der Charakter und das Wissen. Wir haben heute zum Beispiel eben nicht nur Frauenbeauftragte, wir haben Gleichstellungsbeauftragte. Die sind auch für Männer da.
Das Bild des Mannes hat sich in den letzten Jahren massiv gewandelt. Männer nehmen sehr viel mehr Verantwortung zu Hause war, die traditionellen Rollenbilder gibt es längs nicht mehr. Mann und Frau unterscheiden sich in vielen Dingen. Ich sage – Gott sei Dank. Was wir wirklich benötigen ist nicht eine Gleichschaltung von Mann und Frau, sondern eine tatsächliche Gleichberechtigung von Mann und Frau. Dies heißt auch, dass anerkannt wird, dass Männer sich in vielen Teilen massiv geändert haben. Es ist inzwischen empirisch eine gesicherte Tatsache, dass wir wieder mehr männliche Erzieher und Lehrer benötigen.
Also liebe Frauen – herzlichen Glückwunsch. Vieles was wir Männer tun und wie wir handeln ist für Euch nicht verständlich. Das gilt aber genauso für uns Männer, wenn wir Euch beobachten und erleben.
Diese Unterschiedlichkeit empfinde ich als reizvoll und schön. Ich wünsche mir eine tatsächliche Gleichberechtigung von Mann und Frau. Ich wünsche mir aber auch, dass das Knistern zwischen Mann und Frau, die unterschiedlichen Ansätze von Mann und Frau nichts Negatives sind, sondern im Gegenteil –das sie uns befruchten und weiter bringen. Nicht Gleichmacherei sondern Gleichbehandlung war und ist wesentliches Ziel des Internationalen Frauentages. In diesem Sinne liebe Frauen- ein vielleicht streitbarer und anderer Ansatz zu diesem Ehrentag aber dafür umso ehrlicher – Herzlichen Glückwunsch.
Euer Jürgen Maresch
Es war die erste Haushaltsdebatte für uns als Regierungspartei – und dafür fanden wir die besten Voraussetzungen vor: Trotz krisenbedingt sinkender Steuereinnahmen und trotz der Belastungen durch die Politik der Bundesregierung finanziert der rot-rote Haushaltsentwurf alle zentralen Vorhaben des Koalitionsvertrages. Dennoch schöpft er den verfassungsmäßig erlaubten Rahmen für die Aufnahme neuer Schulden nicht aus. Er zeigt: Wir haben damit begonnen, Brandenburgs Weg neu zu justieren. Die Leitidee von Gemeinsinn und Erneuerung ist in das Zentrum der Erneuerung aus eigener Kraft getreten.
Rot-Rot will für gute Arbeit für alle sorgen. Deswegen bilden wirtschaftliche Entwicklung und soziale Stabilität eine untrennbare Einheit – so z.B. durch ein Gesetz zur Vergabe öffentlicher Aufträge nach Mindestlohnstandards. Arbeitslosen soll ein Weg zurück ins Erwerbsleben eröffnet werden – für 8000 von
ihnen durch einen öffentlich geförderten Beschäftigungssektor (ÖBS). Im öffentlichen Dienst kommen betriebsbedingte Kündigungen nicht in Frage. 45.500 Stellen wird es 2014 im Landesdienst geben; 2019 noch 40.000 Stellen. Dafür eröffnen wir Einstellungskorridore – nicht nur im Schuldienst.
Zweiter Schwerpunkt: gute Bildung für alle – von Anfang an. Wir verbessern den Betreuungsschlüssel in den Kitas deutlich. Und wir stellen zum neuen Schuljahr 450 junge Lehrer ein – doppelt so viele wie vor Rot-Rot geplant! Über die gesamte Legislaturperiode hinweg gibt es hier 1250 Neueinstellungen - so viel wie noch nie seit 1990. Deswegen werden wir bundesweit um junge Lehrerinnen und Lehrer werben – und damit zugleich für Brandenburg als Land, das jungen Menschen Perspektiven bietet, weil z.B. ihre Kinder hier gut aufgehoben sind.
Dritter Schwerpunkt: Innovation. Wir erhalten unsere vielfältige Hochschullandschaft – ohne Studiengebühren! Wir helfen vor allem kleinen und mittleren Unternehmen, neue Geschäftsfelder bei innovativen Technologien zu erschließen, mit der Wissenschaftseinrichtungen zusammenzuarbeiten - und die Eigenkapitalausstattung zu verbessern.
Der Opposition mussten wir sagen: Ausgleich und Abwägung tun in der Finanzpolitik not. Das hat mit einem bloßen Nebeneinander von wünschbaren Dingen nichts zu tun – seien es Ausgaben, Steuersenkungen oder radikale Vorstellungen von der Schuldenbremse. DIE LINKE hat im Wahlkampf eine Finanzpolitik mit Courage und Augenmaß gefordert. Die gibt es jetzt.
von Stefan Ludwig Stellv. Fraktionsvorsitzender
In der GeselIschaft ist vieles Wichtige bislang ungetan. Der Grund: Damit lässt sich kein schneller Euro machen. Doch die LINKE-Fraktion meint: Deswegen dürfen diese wichtigen Tätigkeiten nicht liegen bleiben. Es wartet viel gute Arbeit mit Zukunft: Im Umweltschutz, beim Sport und auch sozial, von Mensch zu Mensch. Jetzt nutzt Rot-Rot die Chance und startet: Mit dem Öffentlich geförderten Beschäftigungs-Sektor (ÖBS). Das ist kein neues Etikett für ABM oder 1-Euro-Jobs, sondern ein neuer Weg: Denn der ÖBS finanziert endlich „Gute Arbeit" statt Arbeitslosigkeit. Und er zeigt einen Weg aus der Armuts-Verwaltung. hier mehr erfahren

COTTBUS: Nach der Bedrohung des Cottbuser Linken-Stadtverordneten Jürgen Maresch durch Neonazis haben Oberbürgermeister Frank Szymanski und Stadtverord-netenvorsteher Reinhard Drogla (beide SPD) Anzeige gegen Unbekannt erstattet. Maresch hatte in der Stadtverord-netenversammlung im Januar seine Empörung über das Verhalten der beiden NPD-Vertreter zum Ausdruck gebracht, die bei einer Schweigeminute für die Opfer der NS-Gewaltherrschaft demonstrativ sitzen blieben. Im Internet ist er daraufhin massiv bedroht worden. "Das geht bis zu Morddrohungen gegen meine Person", sagte Maresch. (BLZ)

Wenn ich heute ein wenig zurückblicke, dann kann ich mit Fug und Recht feststellen, dass sich mein bisheriges Leben sehr verändert hat. Ich habe nicht ohne Ängste meinen Beruf als Polizist zeitweise an den Nagel gehängt.
Zunächst bleibt heute festzustellen, dass ich mich in meine neuen Aufgaben eingefunden habe. Dies gilt für meine parlamentarische Arbeit, für meine Arbeit im Wahlkreis, als auch natürlich für meine Arbeit in der Partei.
Die Arbeit in der Fraktion hat sich als am schwierigsten erwiesen. Hier war sehr, sehr viel Eigeninitiative gefragt. Letztendlich war der Weg alles selbst zu erfahren und zu klären zwar mühselig und anstrengend, aber natürlich auch intensiver.
Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Fraktion konnte ich jederzeit um Rat fragen, ich bekam immer Hilfe. Dies war sehr angenehm. In dem Zusammenhang möchte ich etwas sehr positives hervorheben. Für das Funktionieren des Brandenburger Landtages sind zahlreiche Menschen mit verantwortlich, die man so nie in der Öffentlichkeit sieht. Diese Menschen sind unheimlich wichtig. So hätte ich ohne meine mir zugeteilte Verantwortliche des Bereiches Personal niemals die ersten Schritte als MdL unternehmen können. Das geht von Abrechnungen, über Mietverträge bis zu Einstellungen von Mitarbeitern. Ohne Frau Hildebrand von der Verwaltung des Landtages hätte ich dies nicht geschafft. Sie hatte so unendlich viel Geduld mit mir. Und ich bin mir sicher – ich habe sie ganz schön genervt. Auch die Kantine im Landtag und die Betreuung außerhalb des Plenarsaals mit Getränken und Essen sind immer ausgezeichnet. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind immer freundlich und zuvorkommend, selbst im größten Stress. Ich kann nicht alle erwähnen, aber es ist tatsächlich so – die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Landtages geben sich alle Mühe, es den Abgeordneten so angenehm wie möglich zu machen und diese in allen Belangen zu unterstützen. Diese Menschen werden viel zu selten genannt, ihnen wird viel zu selten gesagt, wie angenehm und hilfreich ihre stets freundliche und nie ermüdende Hilfsbereitschaft ist. Ich erwähne dies deshalb so ausführlich, weil es mir in meinen ersten Tagen im Landtag wirklich aufgefallen ist und weil es mir so sehr geholfen hat.
Im Wesentlichen war meine bisherige Arbeit natürlich von dem alles überlagernden Themen der Verstrickungen im Zusammenhang mit der ehemaligen Staatssicherheit überlagert. Aber – und das wird selten berichtet- es wurde auch sehr wohl parlamentarisch gearbeitet. Die Arbeit in der Fraktion findet hauptsächlich in den Arbeitskreisen statt. Hier wird die grundsätzliche politische Arbeit der Fraktion geleistet. Natürlich nimmt die Zusammenarbeit mit dem Koalitionspartner auch einen großen Raum ein.
Ich selbst bin Sprecher für Menschen mit Behinderung und Minderheiten. Dies habe ich mir selbst ausgesucht. Ich wurde häufig gefragt, warum ich nicht – als ehemaliger Polizist- für die Innenpolitik verantwortlich bin. Dies hat sicher mehrere Gründe. Ich denke, dass das Thema Menschen mit Behinderung ohnehin viel zu selten im öffentlichen Fokus steht. Dies möchte ich ändern. Wenn man bedenkt, dass ca. 200 000 Menschen in Brandenburg leben, die von einer Behinderung betroffen sind und davon jeder 20. mit einer Behinderung geboren wurde, wird deutlich, dass es jeden treffen kann. Dies ist vielen Menschen so nicht bewusst oder sie verdrängen es. Ich möchte aber nicht, dass an Menschen mit Behinderung immer nur an besonderen Tagen gedacht wird. Dies ist Grund falsch. Es muss immer und zu jeder Zeit – bei allen gesetzlichen Maßnahmen- an diese Personengruppe gedacht werden. Die gleichberechtigte Teilnahme am alltäglichen Leben für Menschen mit Behinderung und ihren Familienangehörigen und ihren Betreuern muss auch heute noch immer wieder erkämpft werden. Diese Menschen haben keine Lobby. Sie aber sind die Schwächsten der Gesellschaft, sie brauchen unsere Solidarität, und, darüber sollen sich alle klar sein, gleichberechtigte Teilhabe kostet Geld.
Sonst ist es in einer Fraktion auch wie im alltäglichen Leben. Kommt man irgendwo neu hin, muss man sich erst beweisen. Man fängt also wieder ganz von unten an. Dies ist nun einmal so und ich beklage das nicht.
Die Arbeit im Parlament ist spannend und ereignisreich. So habe ich sie mir vorgestellt. Ich selbst bin ordentliches Mitglied im Europaausschuss und in der parlamentarischen Kontrollkommission. Des Weiteren bin ich auch ein Schriftführer im Parlament. Dies gibt mir ab und an die Gelegenheit neben dem Präsidenten bzw. der Vizepräsidentin des Landtages zu sitzen und die jeweiligen Debatten „von oben“ zu verfolgen. Diese Debatten sind mitunter scharf und pointiert, bisweilen sehr polemisch. Aber genau das macht ein Parlament aus.
Der Landtag an sich versprüht einen gewöhnungsbedürftigen Charme. Es ist nun allerdings der erste Landtag, den ich so intensiv erfahre. Die baulichen Gegebenheiten am und im Landtag sind mitunter sehr zu beklagen und verlangen von allen einiges ab.
Dies nun sind meine ersten, sehr subjektiven Eindrücke. Natürlich werde ich Ihnen/Euch in der Folgezeit regelmäßig über meine Arbeit im Wahlkreis und im Parlament unterrichten. Hierzu werde ich das Herzblatt und meine Homepage nutzen. Dazu haben Sie/Ihr auch die Gelegenheit meine parlamentarischen Aktivitäten in den Medien wahrzunehmen. Wobei dies ja auch immer im Auge des Betrachters, hier also der Journalisten, steht. Aber wenn man erlebt, wie einige Journalisten mitunter arbeiten, dann macht mich dies doch sehr nachdenklich.
Liebe Bürgerinnen und Bürger,
mein Wahlkreisbüro in Cottbus und Guben ist für Sie immer offen. Ich muss noch den Umgang mit meinen persönlichen Terminkalender verinnerlichen. Inzwischen bin ich ein Sklave desselben. Aber, und dies ist mir persönlich sehr wichtig, ich und meine Mitarbeiter sind für jeden Bürger ansprechbar. Dies ist meine oberste Pflicht. Da zu sein für die Menschen in Brandenburg. So schwülstig wie das klingt – so sehr meine ich das ernst. Die Menschen, die mich kennen, wissen das.
Ihr / Euer Jürgen Maresch
Lausitzer Rundschau vom 28.01.2010
Cottbus: Mit großer Empörung haben die Cottbuser Stadtverordneten am Mittwoch auf die Weigerung der beiden NPD-Abgeordneten reagiert, sich an der Schweigeminute für die Opfer des Holocaust zu beteiligen. Stadtverordnetenvorsteher Reinhard Drogla (SPD) hatte die Gedenkminute einberufen und die Abgeordneten und Gäste gebeten, sich von ihren Plätzen zu erheben.
Diese Aufforderung missachteten die NPD-Abgeordneten. „Ich kann damit nicht leben, dass diese beiden Nazis sitzen bleiben“, protestierte unter Beifall der anderen Stadtverordneten Jürgen Maresch (LINKE). sh
Klaus Ness und Thomas Nord zum regulären Treffen der Koalitionsparteien am gestrigen Abend.
Potsdam, 21. Januar 2010: Im Koalitionsvertrag haben sich SPD und Linke darauf geeinigt, regelmäßige Sitzungen des Koalitionsausschusses abzuhalten. Der Koalitionsausschuss soll mindestens alle drei Monate tagen. Die gestrige Sitzung war das zweite turnusmäßige Treffen der beiden Koalitionspartner. Dazu erklären der SPD-Generalsekretär Klaus Ness und der Landesvorsitzende der Linken Thomas Nord:
„Der regelmäßig tagende Koalitionsausschuss hat gestern Abend die Eckpunkte im Haushalt 2010 bekräftigt. Klarer Schwerpunkt in diesem Jahr wird die Bildungspolitik. Zentrale Maßnahmen werden die bereits in Angriff genommene Einführung des Schüler-Bafögs und die Verbesserung des Kita-Personalschlüssels. Zudem wird das Land Brandenburg so viele Lehrer einstellen wie noch nie seit 1990. Um die im bundesweiten Vergleich gute Schüler-Lehrer-Relation zu halten, werden wir bis zum Ende der Legislaturperiode 1.250 Lehrerinnen und Lehrer in den Schuldienst holen, möglichst viele von ihnen bereits in diesem Jahr.Die beiden Koalitionsparteien haben sich auch darauf geeinigt, gemeinsam mit den Initiatoren der Volksinitiative zur Stärkung der Musikschulen das Gespräch zu suchen.“
Jürgen Maresch zu Besuch auf der Bildungsmesse IMPULS.
DIE LINKE war wie jedes Jahr die einzige Partei auf der Bildungsmesse IMPULS vom 08.01. bis 09.01.2010 in der CMT Cottbus. Dafür bekommen wir von Staat Geld.
Im Parteiengesetz der Bundesrepublik Deutschlands ist zu lesen: "Die Parteien wirken an der Bildung des politischen Willens des Volkes auf allen Gebieten des öffentlichen Lebens mit, indem sie insbesondere auf die Gestaltung der öffentlichen Meinung Einfluss nehmen, die politische Bildung anregen und vertiefen, die aktive Teilnahme der Bürger am politischen Leben fördern, zur Übernahme öffentlicher Verantwortung befähigte Bürger heranbilden..."
Genau das nehmen wir uns zum Herzen und Informierten die jungen Menschen über politische Inhalte, gesellschaftliche Zusammenhänge und die Aufgabe von Parteien. Über 300 junge Menschen nahmen an unseren "LINKEN" Quiz teil, fünf von Ihnen können sich auf tolle Preise freuen.
Es waren zwei sehr interessante und informative Tage und wir freuen uns schon jetzt auf die IMPULS im Jahr 2011.

Jürgen Maresch zum Weihnachtskonzert der Bundespolizei in Berlin.
Ein wunderschönes Konzert..... Ich bedanke mich bei meinen ehemaligen Kolleginnen und Kollegen, für diesen sehr schönen Abend. Ich werde mich immer gern für die Belange der Polizistinnen und Polizisten einsetzen.